1249 Lübecker Flotte

Überfall auf Stralsund Lübecker Flotte zerstört Stralsund

 Die Nachtbarstadt Lübeck zerstörte 1249 die Stadt Stralsund völlig. Lübeck war im 14. Jahrhundert die zweitgrößte Stadt nach Köln, in Deutschland und konnte es nicht mit ansehen, dass Stralsund eine mächtige und ernstzunehmende konkurenzfähige Stadt wurde. Stralsund hat mit Gütern, wie dem Hering und anderem Fisch, gehandelt und durch die Handelsstraßen nach Demmin und Tribsees an in das Inland vertrieben. Lübeck hatte bereits im Jahre 1224 ein Priveleg für den Handel des Fürstentums und konnte sich somit die rügischen Heringsfanrechte sichern. Durch die Entstehung der Stadt Stralsund wurde das Privileg der Lübecker nicht aufgehoben aber es verlor mit der Zeit immer mehr an Wert.

Jaromar II der Sohn von Wizlaw I bemühte sich um friedliche Beziehungen mit seinen pommerischen Nachtbarn. Er förderte den Handel, besonders mit Lübeck und schafte das Strandrecht ab. Doch die Zerstörung Stralsunds, durch eine von Lübeck beauftragte Streitmacht, führte zu einem vierjährigen Kaperkrieg gegen lübische Schiffe, bis Lübeck eine Entschädigung gezahlt hatte.

Nach dem Überfall bauten die Einwohner Stralsunds ihre Stadt wieder auf und bereits 1254, 20 Jahre nach der Stadtrechtsverleihung, wurde mit der ersten Stadterweiterung begonnen und die Stadt Stralsund baute in südlicher Richtung aus. Neuere Forschungen haben ergeben, dass es sich bei der Neustadt vermutlich um eine zweite, parallel gegründete Stadt namens »Schadegard « handelt, der man aber sehr früh die Stadtrechte wieder entzogen hatte.

Über diese Stadt existieren nur zwei Aufzeichnungen, eine Urkunde aus dem Jahre 1269 und eine Notiz im Stralsunder Stadtbuch von 1271. Vermutlich handelte es sich um eine Burg- oder Befestigungsanlage nordwestlich der Altstadt am Ufer des Strelasundes, welche zum Schutz von Stralsund errichtet wurde.


Jaromar II

Jaromar II der Sohn von Wizlaw I förderte den Handel in dem er das Strandrecht abschaffte und lübischen Handelsschiffen freies Geleit zusicherte. Er förderte die Ansiedlung von Mönchsorden in Stralsund, so der Dominikaner, die das Katharinenkloster gründeten und der Franziskaner im 1254 gegründeten Johanniskloster. Beim innerdänischen Streit zwischen der dänischen Krone und den Erzbischöfen, war Jaromar II. ein regelrecht fanatischer Parteigänger der kirchlichen Seite. Sein Heer eroberte im Mai Kopenhagen. Dabei hat es wohl auch schwere Gewalttaten begangen. Der größte Teil Kopenhagens soll nach Plünderungen abgebrannt sein

Strandrecht

Strandgut von Schiffen und gebäckvon schiffbrüchigen Kamm dem finder zu gute das gallt auch für gestrandete schiffe wenn es keine überlebenden mehr gab. Es wurde dann oft auch für das ableben gesorgt woraus aus dem Stranrecht Strandraub wurde. Für manche küstenbewohner war das eine weitere einnahmekqelle und leiteten schiffe absichtlich fehl indem sie leuchtfeuer versetzten.

Kaperkrieg

Kaufleute die Militarische Befugnis haben stellen seine eingenen Kaperbriefe aus die aus Piraten ganz legale Geschäftleute macht und nicht bestraft werden. Die Beute wird dann geteilt.

 

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